Low Vision Spezialist.

„Ich kann Ihnen keine stärkere Brille verschreiben“.

Wenn Patienten solche Sätze von ihrem Augenarzt hören, reagieren sie oft mit Verzweiflung. Wichtig ist es, in diesem Moment auch zu erfahren, dass es vergrößernde Sehhilfen gibt, mit denen sehbeeinträchtige Menschen viele Anforderungen des täglichen Lebens wieder besser bewältigen können. Bei Optiker Strowick können Sie diese vergrößernden Sehhilfen testen und erwerben. Wir stellen hier die gebräuchlichsten Sehhilfen vor:

Wir stellen hier die gebräuchlichsten Sehhilfen vor:

  • Lupen
    Handlupen sind die einfachsten und am meisten verwendeten vergrößernden Sehhilfen. Sie werden oft auch von normalsichtigen Menschen zum Erkennen von sehr kleinen Schriften oder Details benutzt. Handlupen gibt es von ca. 1,5-facher bis 15-facher Vergrößerung, wobei der Lupendurchmesser mit zunehmender Vergrößerung abnimmt und somit das Sehfeld kleiner und die Übersicht schlechter wird. Wir führen Lupen mit und auch ohne LED- Licht.
  • Bildschirmlesegeräte
    Bildschirmlesegeräte sind elektronisch vergrößernde Sehhilfen, die zum Einsatz kommen, wenn optische Sehhilfen keine ausreichende Lesefähigkeit mehr ermöglichen. Sie werden auch als Kamera-Lesesysteme bezeichnet, da sie die Schriftvorlage mit Hilfe einer Kamera stark vergrößert auf einem Monitor wiedergeben. Neben stationären Bildschirmlesegeräten gibt es mobile Lesegeräte (elektronische Lupen).
    Bei stationären Bildschirmlesegeräten werden Schriftstücke wie die Tageszeitung unter die Kamera gelegt und per Hand horizontal und vertikal verschoben
    Die Vergrößerung von Bildschirmlesegeräten ist zwischen 2 und 40 (teilweise noch höher) stufenlos einstellbar.
    Neben dem Lesen dienen Bildschirmlesegeräte zum Schreiben von Briefen, Ausfüllen von Formularen, zum Basteln oder – mit schwenkbarer Kamera – sogar zum Schminken. Besonders bei hohen Vergrößerungen bedarf es einiger Übung, bis die Koordination klappt. Verordnet werden elektronische Lesegeräte bei mindestens sechsfachem Vergrößerungsbedarf. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in der Regel ein Standardgerät in Schwarz-Weiß-Ausführung.
  • Elektronische Lupen
    Elektronische Lupen (E-Lupen), auch als mobile Lesegeräte bezeichnet, sind kompakte Sehhilfen im Handtaschenformat. Ähnlich wie stationäre Bildschirmlesegeräte nehmen sie Schrift oder andere „kleine Dinge“ mit einer Kamera auf und geben diese auf ihrem Display vergrößert wieder. Der Vergrößerung sind durch die relativ kleinen Displays zwischen 4 und 10 Zoll allerdings Grenzen gesetzt. Die Stromversorgung erfolgt üblicherweise per Akku mit einer Laufzeit von 1,5 bis 4,5 Stunden.
    Im Gegensatz zum stationären Lesegerät wird bei einer elektronischen Lupe nicht die Schriftvorlage unter der Kamera bewegt, sondern die Lupe über das Schriftstück.

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